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Älterer Mann hält schmerzverzerrt seine Hand

Rheumatoide Arthritis: was Sie wissen müssen

Rheumatoide Arthritis ist nicht nur eine Herausforderung für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen und Pflegepersonen. Die Erkrankung erfordert umfassende Information, gezielte Maßnahmen und eine aufmerksame Betreuung, um die Lebensqualität der Betroffenen zu sichern.

Rheumatoide Arthritis: Definition und Leitlinien

Die rheumatoide Arthritis wird in medizinischen Leitlinien klar definiert, um eine standardisierte Diagnose und Behandlung zu ermöglichen. Laut der aktuellen Leitlinie Rheumatoide Arthritis ist die Früherkennung essentiell, um eine irreversible Schädigung der Gelenke zu vermeiden. Die Symptome beginnen oft schleichend und werden daher erst spät als Anzeichen einer chronischen Erkrankung erkannt.

Die Definition dieser Krankheit umfasst:

  • Autoimmunprozess: Der Körper greift sein eigenes Gewebe an.
  • Chronischer Verlauf: Ein Leben mit regelmäßigen Schüben und symptomfreien Phasen.
  • Systemische Auswirkungen: Nicht nur die Gelenke, sondern auch Organe wie Herz und Lunge können betroffen sein.

Rheumatoide Arthritis am Knie: Ein besonderer Fokus

Ein häufig betroffenes Gelenk ist das Knie. Rheumatoide Arthritis am Knie zeigt sich durch:

  • Schwellungen, die das Beugen und Strecken erschweren.
  • Schmerzen, die besonders bei Belastung auftreten.
  • Steifigkeit, vor allem morgens.

Für viele Patienten ist das Knie eine zentrale Problemzone, da es für Mobilität und Lebensqualität entscheidend ist. Maßnahmen wie gezielte Physiotherapie, das Tragen stabilisierender Bandagen und entzündungshemmende Medikamente können hier Abhilfe schaffen.


Der Verlauf: Stadien und Symptome im Detail

Die Stadien der rheumatoiden Arthritis spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung. In der Anfangsphase, wenn sich die Krankheit auf kleine Gelenke wie Finger und Zehen konzentriert, können Therapien die Symptome effektiv lindern. Mit Fortschreiten der Erkrankung kommt es jedoch zu einer Ausbreitung auf größere Gelenke wie Knie, Hüften und Schultern.

Pflegekraft hält behutsam die von rheumatoider Arthritis betroffene Hand einer älteren Frau

Ursachen: Warum erkranken Menschen an rheumatoider Arthritis?

Die genauen Ursachen der rheumatoiden Arthritis sind ein Zusammenspiel aus genetischen und äußeren Faktoren. Rauchen, Infektionen und Stress sind bekannte Auslöser, die das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen. Besonders anfällig sind Menschen mit einer familiären Vorbelastung oder einer bestehenden Autoimmunerkrankung.

Medikamente und Therapien: Was hilft wirklich?

Die medikamentöse Basistherapie nutzt Methotrexat oder Leflunomid, um Entzündungsprozesse zu dämpfen. NSAR und Kortikosteroide lindern akute Schmerzen, während Biologika gezielt entzündungsrelevante Botenstoffe ausschalten. Die Wahl der Medikamente hängt von der Schwere der Erkrankung und der Verträglichkeit der Präparate ab. Ergänzend zur medikamentösen Behandlung werden in den Therapie-Leitlinien der rheumatoiden Arthritis auch alternative Ansätze wie Akupunktur, Wärmetherapie und Bewegungstherapie empfohlen.

Alltagshilfen und praktische Tipps

Neben der medikamentösen Therapie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Alltag mit rheumatoider Arthritis zu erleichtern:

  1. Ergonomische Hilfsmittel: Bestecke mit Griffverstärkungen oder Schuhe ohne Schnürsenkel reduzieren die Belastung für die Finger.
  2. Bewegung: Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Yoga verbessern die Beweglichkeit und lindern Schmerzen.
  3. Ernährung: Eine entzündungshemmende Diät mit Omega-3-Fettsäuren, Obst und Gemüse wirkt unterstützend.

Die richtigen Maßnahmen tragen dazu bei, die Mobilität zu erhalten und Schmerzen zu reduzieren.

Rheumatoide Arthritis und Pflegebedarf

Mit zunehmender Gelenkzerstörung wächst der Bedarf an Unterstützung. Pflegehirte begleitet Sie mit Informationen und Hilfsmitteln, damit Sie und Ihre Angehörigen rechtzeitig die passenden Leistungen erhalten.

Fazit

Rheumatoide Arthritis ist eine ernsthafte Erkrankung, die eine frühzeitige Diagnose und konsequente Behandlung erfordert. Durch eine Kombination aus medizinischen Therapien, unterstützenden Pflegehilfsmitteln von Pflegehirte und gezielten Alltagsstrategien können Betroffene ihr Leben aktiv gestalten. Dank moderner Ansätze in der Medizin und Pflege sind die Aussichten für ein erfülltes Leben trotz der Erkrankung besser denn je.

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