
Herzinsuffizienz – Ursachen, Symptome und Unterstützungsmöglichkeiten
Die Krankheit kann in zwei Hauptformen auftreten: die akute Herzinsuffizienz, die plötzlich auftritt und lebensbedrohlich sein kann, und die chronische Herzinsuffizienz, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt. Beide Formen erfordern eine frühzeitige Diagnose und Behandlung.
Was ist Herzinsuffizienz?
Herzinsuffizienz, oft auch als Herzschwäche bezeichnet, ist eine chronische oder akute Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut zu pumpen, um den Körper optimal zu versorgen. Die Frage „Was ist eine Herzinsuffizienz?“ wird häufig gestellt, da der Begriff oft mit einem Herzstillstand verwechselt wird. Tatsächlich bedeutet Herzinsuffizienz eine verminderte Pumpleistung des Herzens, die durch verschiedene Faktoren wie Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Diabetes verursacht werden kann.
Ursachen der Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz entsteht meist durch eine vorgeschädigte Herzmuskulatur, die ihre Pumpfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen kann. Häufige Auslöser sind koronare Herzkrankheit (KHK) mit verengten Herzkranzgefäßen, unbehandelter Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen sowie chronische Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus. Auch Infektionen des Herzmuskels (Myokarditis) und angeborene Herzfehler können zu Herzschwäche führen. Langfristiger Alkoholkonsum, Rauchen und Bewegungsmangel verschärfen das Risiko zusätzlich.
Arten und Stadien der Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz lässt sich nach dem Verlauf in akute und chronische Formen und anhand des Schweregrades in drei Stadien einteilen:
- Stadium I (kompensiert): Die eingeschränkte Pumpfunktion wird durch erhöhte Herzfrequenz und Hormonreaktionen ausgeglichen; Betroffene sind symptomfrei.
- Stadium II (dekompensiert): Die Ausgleichsmechanismen versagen; typische Beschwerden wie Atemnot bei Belastung und Wassereinlagerungen (Ödeme) treten auf.
- Stadium III (Endstadium): Schwere Einschränkungen der Pumpleistung führen zu lebensbedrohlichem Herzversagen, das eine intensive medikamentöse und oft technische Unterstützung erfordert.

Symptome einer Herzinsuffizienz
Die Herzinsuffizienz-Symptome sind vielfältig und hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:
- Atemnot: Besonders bei Belastung oder im Liegen tritt Kurzatmigkeit auf.
- Wassereinlagerungen (Ödeme): Vor allem an den Beinen, Knöcheln und Füßen.
- Chronische Müdigkeit und Erschöpfung: Aufgrund der unzureichenden Sauerstoffversorgung des Körpers.
- Gewichtszunahme: Durch Flüssigkeitsansammlungen.
- Herzrhythmusstörungen: Unregelmäßiger Herzschlag kann ein Symptom sein.
Frauen zeigen oft spezifische Beschwerden, weshalb Herzinsuffizienz-Symptome bei Frauen besondere Aufmerksamkeit verdienen. Diese umfassen häufig diffuse Symptome wie Schlafstörungen, Übelkeit und ein allgemeines Gefühl von Schwäche.
Behandlung und Prävention
Zur Behandlung gehören Medikamente wie ACE‑Hemmer, Betablocker und Diuretika sowie Lebensstiländerungen mit salzarmer Ernährung, Rauchstopp und regelmäßiger Bewegung. In fortgeschrittenen Fällen sichern Herzschrittmacher oder Defibrillatoren das Überleben. Präventive Maßnahmen wie regelmäßige ärztliche Untersuchungen, die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes sowie die Vermeidung von Risikofaktoren können dazu beitragen, eine Herzinsuffizienz zu verhindern oder ihren Verlauf zu verlangsamen.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Herzinsuffizienz?
- Ursachen der Herzinsuffizienz
- Arten und Stadien der Herzinsuffizienz
- Symptome einer Herzinsuffizienz
- Behandlung und Prävention
Fazit: Mehr Lebensqualität bei Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz ist eine komplexe Erkrankung, die das Leben der Betroffenen stark beeinflusst. Eine frühzeitige Diagnose, individuelle Behandlung und gezielte Pflege sind entscheidend, um die Lebensqualität zu erhalten. Pflegehirte leistet mit den Pflegeboxen einen wichtigen Beitrag, um Betroffenen und deren Familien den Alltag zu erleichtern.
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