PflegehirteTelefon +49 30 548 87 376
E-Mail info@pflegehirte.de
Menü öffnen oder schließen
Ältere Person tastet mit einer Hand die andere ab

Arthritis: Eine umfassende Übersicht

Arthritis bezeichnet entzündliche Gelenkerkrankungen, die Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen verursachen. Zu den häufigsten Formen zählen rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis und juvenile idiopathische Arthritis. In Deutschland sind Millionen betroffen, wobei Symptome und Ursachen je nach Typ variieren.

Symptome und Erscheinungsformen

Die Beschwerden beginnen meist mit wiederkehrenden Gelenkschmerzen und morgendlicher Steifheit, die innerhalb weniger Stunden abklingen kann. Häufig folgen Schwellungen und Überwärmung im betroffenen Bereich. Bei Psoriasis-Arthritis kommen typische Schuppenflechte­herde hinzu, und manchmal betrifft die Entzündung sogar die Wirbelsäule, was sich durch Rückenschmerzen äußern kann. Die Gicht­form, auch Arthritis urica genannt, zeigt sich durch plötzlich einsetzende, extrem schmerzhafte Schübe in Zehengelenken, ausgelöst durch Harnsäurekristalle. Diese Vielfalt an Erscheinungsbildern macht eine sorgfältige Diagnose und angepasste Behandlung unerlässlich.


Arten von Arthritis

  1. Rheumatoide Arthritis: Eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Gelenke angreift, was zu chronischen Entzündungen führt. Rheumatoide Arthritis Symptome umfassen Schmerzen, Steifheit und eine eingeschränkte Beweglichkeit.
  2. Psoriasis-Arthritis: Verbunden mit Psoriasis, einer Hauterkrankung. Psoriasis-Arthritis Symptome umfassen Schwellungen und Verfärbungen an Fingern und Zehen.
  3. Juvenile idiopathische Arthritis: Eine Form von Arthritis, die bei Kindern auftritt und ähnliche Symptome wie die rheumatoide Arthritis zeigt.
  4. Arthritis urica (Gicht): Eine Stoffwechselerkrankung, die durch hohe Harnsäurewerte im Blut verursacht wird.
  5. Seronegative rheumatoide Arthritis: Eine Form von Arthritis, bei der keine typischen Rheumafaktoren im Blut nachweisbar sind.
Seniorin sitzt auf Gymnastikball und streckt die Arme nach vorne, während eine Betreuerin sie unterstützt

Arthritis und Arthrose – ein Unterschied

Während Arthritis durch Entzündungsvorgänge gekennzeichnet ist, beschreibt Arthrose den Knorpelverschleiß in Gelenken. Bei der Arthrose nutzt sich das schützende Knorpelgewebe mit der Zeit ab, was zu Knochen­reibungen, Schmerzen und Steifigkeit führt. Beide Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen, erfordern jedoch grundverschiedene Therapieansätze: Entzündungshemmende und immunmodulierende Maßnahmen bei Arthritis; Knorpel­schutz und Bewegungsförderung bei Arthrose.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Auslöser variieren je nach Form der Arthritis. Bei der rheumatoiden Arthritis spielen genetische Prädispositionen und Umweltfaktoren eine Rolle, während Psoriasis-Arthritis eng mit vererbter Schuppenflechte verknüpft ist. Gicht entsteht durch Stoffwechselstörungen und eine erhöhte Harnsäurekonzentration. Zu den allgemeinen Risikofaktoren zählen fortgeschrittenes Alter, weibliches Geschlecht und Übergewicht. Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und Rauchen begünstigen Entzündungsprozesse zusätzlich.

Behandlung und Lebensstil

Die Therapie von Arthritis setzt sich aus medikamentöser Entzündungs­hemmung, physikalischer Therapie und gezielter Bewegungstherapie zusammen. Medikamente wie DMARDs (disease‑modifying antirheumatic drugs) können den Krankheitsverlauf verlangsamen. Ergänzend fördern moderates Krafttraining und eine entzündungs­hemmende Ernährung mit Omega‑3‑Fettsäuren das Wohlbefinden. Alternativmedizinische Ansätze wie Akupunktur oder spezielle Diäten können unterstützend wirken und Schmerzen lindern.

Inhaltsverzeichnis

Sichern Sie sich jetzt Ihre gesetzlich zustehende Pflegebox – individuell angepasst an Ihre persönlichen Bedürfnisse.
Zur Pflegebox

Fazit: Mit gezielter Unterstützung besser mit Arthritis leben

Arthritis ist eine komplexe Erkrankung mit vielen Gesichtern – von rheumatischer Arthritis bis hin zu Psoriasis-Arthritis. Die richtige Diagnose, eine gezielte Behandlung und unterstützende Hilfsmittel können den Betroffenen helfen, ihren Alltag zu meistern. Gerade bei älteren Patienten trifft diese Erkrankung oft zusätzlich zu anderen Beeinträchtigungen und Erkrankungen auf und erschwert den Alltag enorm. Pflegehirte liefert mit seinen Pflegeboxen praktische Lösungen für Betroffene.

Können wir weiterhelfen?
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie telefonisch von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Per E-Mail oder Kontaktformular sind wir durchgehend erreichbar.
alt
Rufen Sie uns an
+49 30 548 87 376
alt
Hilfe beim Antrag benötigt?
Kontaktieren Sie uns
alt
Schreiben Sie uns
info@pflegehirte.de
Pflegehirte Box mit Pflegehilfsmitteln

Pflegehirte Box bestellen

Jetzt Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 42 €/Monat sichern – einfach beantragen, kostenfrei erhalten.