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Ältere Frau hilft älterem Mann, der auf dem Boden liegt, aufzustehen

Oberschenkelhalsbruch: Ursachen, Behandlung und Pflege im Überblick

Ein Oberschenkelhalsbruch ist nicht nur eine medizinische Diagnose, sondern auch ein einschneidendes Ereignis, das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Gerade im Alter, wenn die Heilung länger dauert und die Mobilität bereits eingeschränkt sein kann, ist eine ganzheitliche Betrachtung notwendig.

Ursachen und Risikofaktoren

Ein Oberschenkelhalsbruch entsteht meist durch einen Sturz aus geringer Höhe – oft im heimischen Umfeld. Neben der reduzierten Knochendichte im Alter sind auch eingeschränkter Gleichgewichtssinn und verminderte Muskelkraft wesentliche Risikofaktoren.

Weitere Risikofaktoren:

  • Vitamin-D-Mangel und kalziumarme Ernährung
  • Medikamente mit Nebenwirkungen wie Schwindel oder Muskelschwäche
  • Mangelnde körperliche Aktivität
  • Kognitive Einschränkungen wie Demenz

Mit zunehmendem Alter – insbesondere ab 75 Jahren – steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Oberschenkelhalsbruch deutlich. Menschen über 90 Jahre sind besonders gefährdet und benötigen meist eine komplexere Versorgung.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose eines Oberschenkelhalsbruchs erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren wie Röntgenaufnahmen. Typische Symptome bei Oberschenkelhalsbruch sind:

  • Plötzliche, starke Schmerzen in der Hüfte oder Leiste.
  • Unfähigkeit, das betroffene Bein zu belasten oder zu bewegen.
  • Verkürzung und Außendrehung des betroffenen Beins.

Die Behandlung hängt vom Schweregrad des Bruchs und dem Gesundheitszustand des Patienten ab. In den meisten Fällen wird eine Operation durchgeführt, bei der entweder eine Fixierung mit Schrauben oder der Einsatz einer Hüftprothese erfolgt. Nach der Operation ist eine Rehabilitationsphase unerlässlich, um die Mobilität wiederherzustellen.

Hand zeigt mit Stift auf Hüftbereich eines Röntgenbilds

Reha und Übungen: Der Weg zurück zur Mobilität

Nach einer Operation ist die Rehabilitation von zentraler Bedeutung. Neben stationären Maßnahmen spielt auch die aktive Mitarbeit der Patienten eine wichtige Rolle. Reha nach Oberschenkelhalsbruch umfasst:

  • Physiotherapie: Übungen zur Wiederherstellung von Kraft und Beweglichkeit.
  • Übungen für Zuhause, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt sind.
  • Alltagstraining: Einüben von Aktivitäten wie Treppensteigen nach Oberschenkelhalsbruch.

Die Dauer der Reha ist individuell verschieden. Während einige Patienten innerhalb weniger Wochen Fortschritte machen, kann es bei älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen Monate dauern.

Langfristige Spätfolgen und Lebensqualität

Ein Oberschenkelhalsbruch kann trotz erfolgreicher Behandlung zu Spätfolgen führen. Diese umfassen:

  • Chronische Schmerzen in der Hüfte.
  • Einschränkungen in der Mobilität und Beweglichkeit.
  • Psychologische Auswirkungen, wie Angst vor weiteren Stürzen.

Gerade bei älteren Patienten kann die Heilung länger dauern, und die Rückkehr in ein eigenständiges Leben ist oft nicht vollständig möglich. Hier setzt Pflegehirte an – mit individuell zusammengestellten Pflegeboxen, die den Alltag erleichtern und zur Erhaltung der Lebensqualität beitragen.

Prävention: So reduzieren Sie das Risiko eines Oberschenkelhalsbruchs

Die beste Strategie, um einen Oberschenkelhalsbruch zu vermeiden, ist Prävention. Dazu gehören:

  • Kraft- und Gleichgewichtstraining, um Stürze zu verhindern.
  • Eine kalziumreiche Ernährung und Vitamin-D-Präparate, um die Knochendichte zu stärken.
  • Anpassungen im Wohnbereich, wie das Entfernen von Stolperfallen und das Installieren von Haltegriffen.

Auch regelmäßige Check-ups beim Arzt, um Risikofaktoren wie Osteoporose frühzeitig zu erkennen, tragen dazu bei, das Risiko zu minimieren.

Fazit

Ein Oberschenkelhalsbruch ist eine ernsthafte Verletzung, die besonders ältere Menschen betrifft. Eine erfolgreiche Genesung erfordert nicht nur eine schnelle medizinische Versorgung, sondern auch langfristige Unterstützung durch Rehabilitationsmaßnahmen und Pflegehilfsmittel für die Wundversorgung. Pflegehirte ist darauf spezialisiert, individuelle Lösungen anzubieten, die den Alltag erleichtern und die Lebensqualität verbessern.

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