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Pflegekraft bringt einer älteren Frau im Krankenhaus ein Tablett mit Essen

Kurzzeitpflege: Ein Überblick über Leistungen und Möglichkeiten

Die Kurzzeitpflege entlastet Angehörige und bietet Betroffenen vorübergehende Betreuung, sei es in Pflegeeinrichtungen oder zu Hause. Sie ist besonders nach Krankenhausaufenthalten oder in Notfällen hilfreich. Pflegehirte unterstützt mit Produkten.

Was ist Kurzzeitpflege?

Kurzzeitpflege sichert eine professionelle Versorgung, wenn die häusliche Pflege zeitweise nicht möglich ist. Sie greift in Fällen, in denen Betroffene nach Operationen oder schweren Erkrankungen eine intensivere Pflege benötigen, oder wenn die reguläre Betreuungsperson ausfällt. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für bis zu acht Wochen pro Kalenderjahr, sodass Angehörige sich entspannen können und die gepflegte Person rundum versorgt bleibt.

Wie lange dauert Kurzzeitpflege?

Gesetzlich ist Kurzzeitpflege auf maximal acht Wochen im Jahr begrenzt. Wird dieser Rahmen nicht ausgeschöpft, kann die Restzeit mit Verhinderungspflege kombiniert werden. Stationäre Aufenthalte in Kurzzeitpflegeeinrichtungen bieten umfassende medizinische Betreuung, während mobile Dienste dieselben Leistungen zu Hause erbringen.

Kurzzeitpflege zu Hause: Geht das?

Ja, die Kurzzeitpflege zu Hause ist eine Möglichkeit, wenn externe Unterstützung durch Pflegedienste oder private Organisationen organisiert wird. Dies ist besonders praktisch für Personen, die sich im gewohnten Umfeld wohler fühlen und nicht in eine Einrichtung wechseln möchten.

Ältere Frau liegt im Bett, hält die Hand einer Pflegekraft

Wie läuft die Kurzzeitpflege ab?

Der Ablauf der Kurzzeitpflege beginnt in der Regel mit der Beantragung bei der Pflegekasse. Wichtig ist es, rechtzeitig alle Unterlagen einzureichen, insbesondere, wenn ein Notfall vorliegt. Nach Bewilligung der Leistungen erfolgt die Unterbringung in einer geeigneten Einrichtung oder die Organisation der Pflege zu Hause.

Kurzzeitpflege beantragen: So geht’s

Um die Kurzzeitpflege zu beantragen, ist ein formloser Antrag bei der Pflegekasse erforderlich. Viele Pflegekassen bieten bereits vorgefertigte Formulare an, die nur noch ausgefüllt und eingereicht werden müssen. Besonders bei einem Notfall nach einem plötzlichen Krankenhausaufenthalt ist schnelles Handeln wichtig.

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege kombinieren

Sollte die Hauptpflegeperson länger als sechs Wochen ausfallen, können Sie Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege parallel oder nacheinander nutzen. Die Summe der Leistungen darf acht Wochen nicht überschreiten.

Fazit: Kurzzeitpflege sinnvoll ergänzen und entlasten

Kurzzeitpflege bietet eine wichtige Entlastung für pflegende Angehörige und stellt sicher, dass pflegebedürftige Menschen auch vorübergehend gut versorgt sind – ob stationär oder ambulant. Pflegehirte unterstützt auch in diese Phase mit praktischen Pflegeservices, die den Pflegealltag erleichtern und eine bedarfsgerechte Versorgung zu Hause ermöglichen.

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