PflegehirteTelefon +49 30 548 87 376
E-Mail info@pflegehirte.de
Menü öffnen oder schließen
Ältere Person sitzt auf Sofa und hält schmerzhaft ihr Knie

Osteoporose: Ein umfassender Blick auf die stille Krankheit

Osteoporose, eine oft unterschätzte Erkrankung, betrifft Millionen von Menschen weltweit. Sie entsteht durch einen Verlust an Knochenmasse und -struktur, was die Knochen anfälliger für Brüche macht.

Die stille Gefahr: Osteoporose erkennen

Da Osteoporose zunächst ohne offensichtliche Beschwerden verläuft, wird sie häufig erst nach einem Knochenbruch diagnostiziert. Diese verspätete Erkennung birgt erhebliche Risiken, insbesondere für ältere Menschen. Symptome wie Rückenschmerzen oder eine zunehmende Rundrückenbildung – oft als "Osteoporose-Bäuchlein" bezeichnet – werden häufig übersehen oder anderen Erkrankungen zugeschrieben. Muskelschmerzen bei Osteoporose oder Osteoporose-Schmerzen in den Beinen, Füßen oder im Rücken sind klare Warnsignale, die nicht ignoriert werden sollten.

Warum tritt Osteoporose auf?

Die Ursachen der Osteoporose sind vielseitig und reichen von genetischen Faktoren bis hin zu Umwelt- und Lebensstil-Einflüssen. Neben alters- und geschlechtsbedingten Risiken spielen auch folgende Aspekte eine Rolle:

  1. Vitamin-D-Mangel: Ohne ausreichend Vitamin D kann der Körper kein Kalzium aufnehmen, was die Knochendichte reduziert.
  2. Ernährungsgewohnheiten: Eine unzureichende Aufnahme von Kalzium und anderen wichtigen Mineralstoffen in der Jugendzeit schwächt die Knochen im Alter.
  3. Bewegungsmangel: Körperliche Aktivität stimuliert den Knochenaufbau. Ohne Bewegung nimmt die Knochendichte schneller ab.
  4. Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Kortikosteroide oder Protonenpumpenhemmer können langfristig die Knochen schwächen.
  5. Genetik: Idiopathische juvenile Osteoporose, eine seltene Form der Krankheit, zeigt, dass auch Kinder und Jugendliche betroffen sein können – oft ohne erkennbare Ursache.

Symptome im Fokus: Welche Warnzeichen gibt es?

Die Symptome der Osteoporose variieren je nach Fortschritt der Erkrankung. Typische Beschwerden umfassen:

  • Schmerzen: Osteoporose-Schmerzen treten oft im Rücken, in den Beinen oder Füßen auf und können durch Frakturen oder Muskelverspannungen verursacht werden.
  • Haltungsschäden: Ein Rundrücken (Kyphose) entsteht durch den Zusammenbruch der Wirbelkörper, oft begleitet von einem sogenannten "Osteoporose-Bäuchlein".
  • Höhenverlust: Viele Betroffene bemerken, dass sie im Laufe der Jahre um mehrere Zentimeter kleiner werden.
  • Frakturen: Knochenbrüche, insbesondere an Hüfte, Wirbelsäule und Handgelenk, treten häufig bei minimalen Belastungen auf.
Ältere Frau mit Rückenschmerzen sitzt beim Arzt, der ihr zuhört

Therapiemöglichkeiten: Was hilft bei Osteoporose?

Die Behandlung von Osteoporose verfolgt mehrere Ziele: den Knochenschwund zu stoppen, die Knochen zu stärken und das Risiko für Brüche zu minimieren. Hier einige Ansätze:

Medikamentöse Therapie

  • Bisphosphonate: Sie hemmen den Knochenabbau und fördern die Knochenstabilität.
  • Denosumab: Ein Antikörper, der den Abbau von Knochensubstanz verlangsamt.
  • Hormonersatztherapie: Besonders für Frauen in der Postmenopause geeignet, um den sinkenden Östrogenspiegel auszugleichen.

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D ist essenziell. Gute Kalziumquellen sind:

  • Milchprodukte wie Joghurt und Käse
  • Grünes Gemüse wie Brokkoli oder Grünkohl
  • Nüsse und Samen

Ebenso wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D – entweder durch regelmäßige Sonnenexposition oder über gezielte Nahrungsergänzung.

Bewegung und Physiotherapie

Regelmäßige Bewegung, insbesondere Kraft- und Gleichgewichtstraining, stärkt die Knochen und reduziert das Sturzrisiko. Physiotherapie kann helfen, die Beweglichkeit zu erhalten und Schmerzen zu lindern.

Osteoporose und ihre Auswirkungen auf die Lebensqualität

Die langfristigen Folgen der Osteoporose sind erheblich. Ohne geeignete Maßnahmen kann die Lebensqualität stark eingeschränkt werden. Besonders Osteoporose-Schmerzen, ob in den Beinen, Füßen oder im Rücken, machen alltägliche Aktivitäten schwierig.

Prävention: Wie kann man Osteoporose vorbeugen?

Vorbeugung beginnt früh – idealerweise in der Kindheit und Jugend, wenn der Aufbau der Knochenmasse am effektivsten ist. Maßnahmen zur Prävention umfassen:

  • Eine kalzium- und vitaminreiche Ernährung
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum
  • Früherkennung: Regelmäßige Knochendichtemessungen, insbesondere für Frauen nach der Menopause

Fazit

Osteoporose ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jedoch mit den richtigen Maßnahmen gut behandelbar ist. Früherkennung, eine angepasste Lebensweise und unterstützende Angebote wie die Pflegeboxen von Pflegehirte können helfen, die Lebensqualität zu erhalten. Es lohnt sich, aktiv zu werden – für die Gesundheit der Knochen und ein erfülltes Leben.

Können wir weiterhelfen?
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beraten Sie telefonisch von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Per E-Mail oder Kontaktformular sind wir durchgehend erreichbar.
alt
Rufen Sie uns an
+49 30 548 87 376
alt
Hilfe beim Antrag benötigt?
Kontaktieren Sie uns
alt
Schreiben Sie uns
info@pflegehirte.de
Pflegehirte Box mit Pflegehilfsmitteln

Pflegehirte Box bestellen

Jetzt Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 42 €/Monat sichern – einfach beantragen, kostenfrei erhalten.