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Arm einer älteren Person mit Gürtelrose, Hände mit Handschuhen behandeln die betroffene Stelle

Gürtelrose: Symptome, Ansteckung und Behandlung

Gürtelrose, auch bekannt als Herpes Zoster, ist eine Viruserkrankung, die durch die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst wird – demselben Virus, das auch Windpocken verursacht. Diese Erkrankung tritt häufig bei älteren Menschen oder Personen mit geschwächtem Immunsystem auf und kann schmerzhafte, blasenartige Hautausschläge verursachen.

Was ist Gürtelrose?

Gürtelrose entsteht, wenn das Varizella-Zoster-Virus nach einer früheren Infektion (z. B. Windpocken) im Körper reaktiviert wird. Das Virus verbleibt nach der Erstinfektion in den Nervenwurzeln und kann Jahre später wieder aktiv werden. Typisch für Gürtelrose ist ein schmerzhafter, streifenförmiger Hautausschlag, der oft einseitig auftritt.

Symptome von Gürtelrose

Die Symptome der Gürtelrose können je nach Stadium variieren. Im Anfangsstadium der Gürtelrose treten häufig grippeähnliche Beschwerden wie Müdigkeit, Fieber und ein Kribbeln oder Brennen in der Haut auf. Im Hauptstadium entwickeln sich dann schmerzhafte Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. In seltenen Fällen gibt es auch Gürtelrose ohne Bläschen, was die Diagnose erschweren kann. Besonders im Gesicht kann die Krankheit gefährlich werden, da sie unter anderem die Augen betreffen kann.

Die Schmerzen der Gürtelrose sind oft nachts besonders stark und können zu Schlafproblemen führen. Auch nach dem Abklingen des Ausschlags können Schmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) bestehen bleiben.

Ist Gürtelrose ansteckend?

Gürtelrose ist für Menschen ohne Windpocken-Immunität ansteckend – insbesondere durch direkten Kontakt mit dem Inhalt der Bläschen. Die Inkubationszeit der Gürtelrose beträgt in der Regel einige Wochen bis Monate, wobei die Krankheit erst ansteckend wird, wenn der Ausschlag auftritt.

Für enge Kontakte wie den Partner oder Familienmitglieder ist Vorsicht geboten. Daher sollte man Maßnahmen ergreifen, um eine Ansteckung für den Partner oder andere Angehörige zu verhindern.

Seniorin erhält eine Spritze in den Oberarm von einer medizinischen Fachkraft

Behandlung von Gürtelrose

Die Behandlung der Gürtelrose richtet sich nach der Schwere der Symptome. Antivirale Medikamente wie Aciclovir oder Valaciclovir können den Verlauf verkürzen, wenn sie frühzeitig eingenommen werden. Zusätzlich können Schmerzmittel und spezielle Cremes helfen, die Beschwerden zu lindern. Für die Behandlung von Gürtelrose sind die Pflege- sowie Hygieneartikel von Pflegehirte immer die beste Wahl. 

Einige Dinge sollte man jedoch vermeiden, um die Symptome nicht zu verschlimmern. Dazu gehören unter anderem das Kratzen an den Bläschen, Stress und übermäßige körperliche Anstrengung.

Prävention durch Impfung

Eine Gürtelrose-Impfung bei Senioren kann helfen, das Risiko für eine Erkrankung zu reduzieren. Diese Impfung ist besonders für ältere Menschen sinnvoll, da sie häufiger betroffen sind und oft schwerere Verläufe haben. Auch wenn es Nebenwirkungen wie Rötungen oder Schwellungen geben kann, überwiegen die Vorteile der Impfung.

Verlauf und Rückfall

Der Verlauf der Gürtelrose ist meist auf einige Wochen begrenzt, wobei der Ausschlag nach und nach abheilt. In schweren Fällen oder bei Immungeschwächten kann es zu einem Rückfall der Gürtelrose kommen. Das Endstadium der Gürtelrose ist gekennzeichnet durch das Abheilen der Bläschen und möglicherweise bleibende Nervenschmerzen.

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Fazit: Mit klarer Diagnose schneller zur Linderung

Gürtelrose ist eine ernsthafte Erkrankung, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollte, um Komplikationen wie chronische Nervenschmerzen zu vermeiden. Wer über Symptome, Ansteckungswege und Präventionsmöglichkeiten gut informiert ist, kann aktiv zur Genesung beitragen.

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