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Ältere Frau liegt auf der Seite im Bett und hält ihren Bauch

Obstipationsprophylaxe: Ein wichtiger Bestandteil der Pflege

Obstipationen, besser bekannt als Verstopfungen, gehören zu den häufigsten Beschwerden im Pflegealltag – insbesondere bei älteren oder immobilen Menschen. Sie beeinträchtigen nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern können auch ernsthafte gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Daher ist die Obstipationsprophylaxe ein zentraler Bestandteil jeder professionellen Pflege und spielt eine wichtige Rolle in der individuellen Pflegeplanung.

Was ist Obstipationsprophylaxe?

Unter Obstipationsprophylaxe versteht man alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Entstehung von Verstopfungen zu verhindern. Diese Prophylaxe umfasst nicht nur medizinische, sondern auch pflegerische Maßnahmen, die darauf abzielen, den Darm zu unterstützen und den Stuhlgang zu fördern. Eine wirksame Obstipationsprophylaxe ist besonders wichtig bei Menschen, die aufgrund von Medikamenten, Bewegungsmangel oder einer unausgewogenen Ernährung ein erhöhtes Risiko für Verstopfungen haben.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Obstipationsprophylaxe

Die Obstipationsprophylaxe besteht aus verschiedenen Maßnahmen, die individuell auf die Bedürfnisse der zu pflegenden Person angepasst werden müssen. Zu den wichtigsten Obstipationsprophylaxe-Maßnahmen gehören:

  1. Ernährung: Eine ballaststoffreiche Ernährung ist eine der grundlegenden Maßnahmen zur Vorbeugung von Verstopfungen. Ballaststoffe fördern die Darmtätigkeit und verbessern die Konsistenz des Stuhls.
  2. Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität, auch in Form von passiven Bewegungsübungen, kann die natürliche Darmbewegung anregen. Schon kleine Mobilisationsmaßnahmen wirken unterstützend – auch im Bett oder Rollstuhl.
  3. Flüssigkeitszufuhr: Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist notwendig, um den Stuhl weich zu halten. Pflegekräfte sollten sicherstellen, dass die betroffene Person regelmäßig trinkt, auch wenn das Trinken eine Herausforderung darstellt.
  4. Medikamentöse Unterstützung: In einigen Fällen können leichte Abführmittel oder Präparate zur Unterstützung der Darmfunktion erforderlich sein. Diese sollten jedoch nur nach Absprache mit einem Arzt eingesetzt werden, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
  5. Psychosoziale Faktoren: Auch Stress und Unwohlsein können den Stuhlgang beeinflussen. Hier ist es wichtig, einfühlsame und unterstützende Gespräche zu führen, um psychische Barrieren abzubauen und eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.
Pflegekraft berührt fürsorglich die Schultern einer älteren Frau, die am Tisch mit Frühstück sitzt

Obstipationsprophylaxe in der Pflegeplanung

Die Obstipationsprophylaxe-Maßnahmen sollten bereits in der Pflegeplanung berücksichtigt werden. Jede pflegerische Intervention muss dabei individuell auf die Situation der betroffenen Person zugeschnitten sein. Im Rahmen einer präventiven Pflegeplanung kann die regelmäßige Kontrolle des Stuhlgangs und die Erfassung von Risikofaktoren wie Medikamenteneinnahme, Bewegungsfähigkeit und Ernährung eine wichtige Rolle spielen.

Ein effektives Beratungsgespräch hilft dabei, diese Maßnahmen in den Alltag der betroffenen Person zu integrieren. Hierbei kann das Pflegepersonal nicht nur auf die richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr hinweisen, sondern auch praktische Tipps zur Unterstützung des Stuhlgangs geben.

Die Rolle von Pflegehirte in der Obstipationsprophylaxe

Pflegehirte bietet Produkte an, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in der Pflege ausgerichtet sind. Pflegehirte setzt dabei auf eine umfassende Betreuung und unterstützt sowohl Pflegekräfte als auch pflegebedürftige Menschen durch gut durchdachte Pflegeboxen, die hilfreiche Materialien und Produkte beinhalten.

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Fazit: Verstopfung vorbeugen – Lebensqualität verbessern

Die Obstipationsprophylaxe ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege, der oft unterschätzt wird, aber wesentliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität der betroffenen Person hat. Es ist entscheidend, frühzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen, die von einer ausgewogenen Ernährung bis hin zu regelmäßiger Bewegung reichen. Durch eine sorgfältige Pflegeplanung und gezielte pflegerische Maßnahmen können Verstopfungen erfolgreich vermieden werden.

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