
Parkinson: Ursachen, Symptome und Pflege—alles, was Sie wissen sollten
Die Parkinson-Krankheit, auch bekannt als Morbus Parkinson oder Parkinson-Syndrom, ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem das zentrale Nervensystem betrifft. Sie gehört zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen weltweit. Doch was ist Parkinson genau, und wie verläuft diese Krankheit?
Was ist Parkinson?
Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Gehirns, die durch den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen gekennzeichnet ist. Dieser Verlust betrifft insbesondere die Dopamin-produzierenden Zellen in der Substantia nigra, einem Bereich des Gehirns, der für die Kontrolle der Motorik verantwortlich ist. Die Parkinson-Erkrankung kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, die den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Parkinson-Symptome
Die Symptome von Parkinson können sich von Person zu Person unterscheiden und treten oft schleichend auf. Zu den häufigsten ersten Anzeichen von Parkinson gehören:
- Zittern (Tremor), insbesondere in Ruhephasen.
- Muskelsteifheit (Rigor).
- Bewegungsverlangsamung (Bradykinesie).
- Gleichgewichtsstörungen.
Im Frühstadium der Parkinson-Erkrankung, auch Parkinson-Symptome Frühstadium genannt, sind diese Anzeichen oft mild und können leicht übersehen werden. Im weiteren Verlauf der Krankheit können jedoch zusätzliche Symptome auftreten, darunter:
- Parkinson-Demenz: kognitive Beeinträchtigungen bis hin zu Demenz.
- Persönlichkeitsveränderungen.
- Depressionen und Schlafstörungen.
Parkinson-Verlauf und Stadien
Die Parkinson-Erkrankung verläuft in fünf Stadien (Hoehn-& Yahr-Skala). Im ersten Stadium treten leichte Symptome einseitig auf; im letzten Stadium sind Betroffene auf einen Rollstuhl oder Bettlägerigkeit angewiesen. Eine frühzeitige symptomorientierte Therapie kann den Fortschritt verlangsamen und Komplikationen reduzieren.

Parkinson-Ursachen und Vererbbarkeit
Die genaue Ursache von Parkinson ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Ist Parkinson vererbbar? Ja, in einigen Fällen gibt es eine genetische Komponente, doch die meisten Fälle treten sporadisch auf. Umweltgifte, Kopfverletzungen und altersbedingte Veränderungen im Gehirn werden ebenfalls als mögliche Auslöser diskutiert.
Parkinson-Diagnose
Die Diagnose von Parkinson erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren wie MRT. Da es keinen spezifischen Labortest für Parkinson gibt, stützt sich die Diagnose auf die erkennbaren Symptome und die Krankengeschichte des Patienten.
Alltagsgestaltung und Pflege
Eine ganzheitliche Betreuung umfasst Physiotherapie zur Erhaltung der Mobilität, Ergotherapie für feinmotorische Fähigkeiten und Logopädie bei Sprach- und Schluckstörungen. Pflegeteams und Angehörige benötigen gezielte Hilfsmittel—von rutschfesten Bodenmatten über Greifzangen bis zu angepassten Bestecken—um die tägliche Versorgung sicher und selbstbestimmt zu gestalten.
Pflegeboxen für Parkinson-Betroffene
Pflegehirte stellt individuell bestückte Pflegeboxen bereit, die auf die Bedürfnisse von Parkinson-Betroffenen abgestimmt sind. Diese enthalten Mobilitätshilfen, Hygieneartikel und Alltagshelfer, die eine sichere und komfortable Pflege ermöglichen – direkt nach Hause geliefert und über die Pflegekasse abrechenbar.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Parkinson?
- Parkinson-Symptome
- Parkinson-Verlauf und Stadien
- Parkinson-Ursachen und Vererbbarkeit
- Parkinson-Diagnose
- Alltagsgestaltung und Pflege
- Pflegeboxen für Parkinson-Betroffene
Fazit
Die Parkinson-Erkrankung stellt Betroffene und ihre Familien vor große Herausforderungen. Ein fundiertes Verständnis der Symptome, Ursachen und Pflegeoptionen ist entscheidend, um die Lebensqualität zu erhalten. Mit der richtigen Pflege und den passenden Hilfsmitteln—wie sie Pflegehirte anbietet—können viele Hürden des Alltags bewältigt werden.
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