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Arm eines älteren Mannes mit intravenösem Zugang zur Krebsbehandlung

Krebs – Ursachen, Symptome, Diagnose und Unterstützung im Alltag

Krebs, eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit und beschreibt unkontrolliertes Zellwachstum, das gesundes Gewebe zerstören und Metastasen bilden kann. Millionen Menschen weltweit sind betroffen, und die Krankheit belastet nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und sozial.

Was ist Krebs und wie entsteht er?

Krebs entsteht, wenn die genetische Information einer Zelle geschädigt wird. Normalerweise repariert der Körper solche Schäden oder zerstört die betroffenen Zellen. Wenn diese Mechanismen versagen, beginnen die Zellen, sich unkontrolliert zu teilen, und es entsteht ein Tumor. Lymphknoten-Krebs oder Lymphom-Krebs betrifft beispielsweise das lymphatische System, das für die Immunabwehr zuständig ist. Andere Krebsarten wie Prostata-Krebs oder Pankreas-Krebs betreffen spezifische Organe.

Einige Faktoren, die das Risiko für Krebs erhöhen können, sind:

  • Genetische Veranlagung: Ist Krebs vererbbar? Ja, bestimmte Gene wie BRCA1 und BRCA2 können das Risiko erhöhen.
  • Umweltfaktoren: Rauchen, UV-Strahlung und Schadstoffe.
  • Lebensstil: Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und chronischer Stress.

Frühe Symptome und erste Anzeichen

Die Symptome von Krebs variieren je nach Art und Stadium der Erkrankung. Viele fragen sich: Wie lange kann man Krebs haben, ohne es zu merken? Tatsächlich bleibt Krebs oft lange unentdeckt, besonders wenn die Symptome unspezifisch sind.

Einige allgemeine Krebs-Symptome können sein:

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Fieber ohne erkennbare Ursache
  • Veränderungen der Haut, wie ungewöhnliche Flecken oder nicht heilende Wunden
  • Häufiges Nasenbluten, das auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen kann

Spezifische Symptome treten oft erst später auf, z. B.:

  • Lymphknotenkrebs-Symptome: Geschwollene Lymphknoten, Fieber und Nachtschweiß.
  • Prostatakrebs-Symptome: Probleme beim Wasserlassen, Schmerzen im Beckenbereich.

Diagnose: Blutwerte und Untersuchungen

Eine präzise Diagnose ist entscheidend für die Wahl der richtigen Behandlung. Moderne Methoden ermöglichen es, Krebs in frühen Stadien zu erkennen. Doch viele Betroffene fragen sich: Kann man Krebs im Blut feststellen?

Bluttests spielen eine wichtige Rolle bei der Krebsdiagnose, indem sie Anomalien wie zu wenig Leukozyten bei Krebs oder Thrombozyten, die zu niedrig sind, aufdecken. Auch erhöhte Leberwerte oder spezifische Entzündungswerte können Hinweise auf Krebs geben. Ein großes Blutbild reicht jedoch nicht aus, um Krebs zu diagnostizieren; es ist meist nur der erste Schritt in einem umfassenderen Untersuchungsprozess.

Medizinische Fachkraft bedient Mammographiegerät, auf Monitor ist Brustkrebs-Screening zu sehen

Behandlungsmöglichkeiten: Von Immuntherapie bis Antikörpertherapie

Moderne Onkologie setzt auf multimodale Ansätze: Operationen entfernen lokal begrenzte Tumoren, Chemotherapie und Strahlentherapie bekämpfen Krebszellen systemisch oder gezielt. Immuntherapien aktivieren das körpereigene Abwehrsystem, während Antikörpertherapien spezifische Tumormarker angreifen. Die Wahl hängt stets vom Tumortyp, Stadium und Gesundheitszustand des Patienten ab.

Schwerbehinderung bei Krebs und Unterstützung

In Deutschland gilt Krebs in vielen Fällen als Grund für eine Schwerbehinderung. Der Grad der Behinderung wird individuell bewertet und ist in einer Schwerbehinderung Krebs-Tabelle festgehalten. Betroffene können finanzielle Unterstützung und Erleichterungen im Alltag beantragen.

Vorsorge und Früherkennung

Die beste Waffe gegen Krebs ist die Früherkennung. Regelmäßige Check-ups und Tests wie Mammografien, Darmspiegelungen oder Prostatauntersuchungen erhöhen die Chancen, Krebs in einem frühen, besser behandelbaren Stadium zu entdecken.

Fazit: Leben mit Krebs besser verstehen und unterstützen

Krebs betrifft nicht nur den Körper, sondern das gesamte Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Eine frühzeitige Diagnose, individuelle Therapien und ein unterstützendes Umfeld spielen eine entscheidende Rolle im Umgang mit der Krankheit. Auch kleine Hilfen im Alltag, wie Pflegehilfsmittel, können dazu beitragen, die Lebensqualität zu erhalten. Pflegehirte unterstützt dabei mit praktischen Pflegeboxen, die auf die besonderen Bedürfnisse in der häuslichen Versorgung abgestimmt sind.

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