
Pflegerecht und GdB-Tabelle: So ermitteln Sie Ihren Pflegebedarf richtig
Die GdB-Tabelle (Grad der Behinderung) ist zentral im Pflegerecht und hilft, den Pflegebedarf zu bestimmen. Sie beeinflusst die Höhe der Pflegeleistungen und wird von Versorgungsämtern genutzt.
Was ist die GdB-Tabelle – und warum ist sie im Pflegerecht so wichtig?
Die GdB-Tabelle (Grad der Behinderung) ist ein zentrales Instrument im deutschen Sozial- und Pflegerecht. Sie bewertet gesundheitliche Einschränkungen nach einem Punktesystem von 20 bis 100. Diese Einstufung durch die Versorgungsämter ist maßgeblich dafür, ob und in welchem Umfang jemand Anspruch auf Pflegeleistungen, Pflegegeld oder andere Unterstützungen hat.
GdB-Tabelle bei Autoimmunerkrankungen: Pflegebedarf richtig einordnen
Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis oder Multipler Sklerose sind oft dauerhaft eingeschränkt. Die GdB-Tabelle für Autoimmunerkrankungen hilft dabei, diese Einschränkungen objektiv zu bewerten. Je nach Krankheitsverlauf und Symptomatik kann ein höherer GdB festgestellt werden – mit direkten Auswirkungen auf die Höhe des Pflegegeldes.
Wirbelsäule & Knie: So bewertet die GdB-Tabelle Mobilitätseinschränkungen
Chronische Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Arthrose in der Wirbelsäule oder im Kniegelenk führen oft zu erheblichem Pflegebedarf. Die GdB-Tabelle für Wirbelsäule und Knie kategorisiert diese Beschwerden und gibt Aufschluss über den Grad der Behinderung.

Psychische Erkrankungen, Schlafstörungen & Herzleiden
Nicht nur körperliche, auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und chronische Schlafprobleme können einen hohen GdB nach sich ziehen. Ebenso gilt dies für Herzinsuffizienz. Die GdB-Tabelle für psychische Erkrankungen oder Herzleiden berücksichtigt dabei nicht nur Diagnosen, sondern auch den Einfluss auf das tägliche Leben.
GdB bei Polyneuropathie: Wenn Nervenkrankheiten den Alltag einschränken
Polyneuropathie betrifft das Nervensystem und äußert sich in Taubheit, Schmerzen oder Koordinationsproblemen. Diese Symptome werden in der GdB-Tabelle exakt bewertet, um den Pflegebedarf zu erfassen.
Pflegegeldrechner & GdB-Tabelle: Wie viel Unterstützung steht mir zu?
Mit dem Pflegegeldrechner erhalten Sie eine schnelle Einschätzung, welche Leistungen Ihnen zustehen – auf Basis Ihres GdB und weiterer Angaben. Ob Autoimmunerkrankung, Gelenkprobleme oder psychische Belastungen: Die Kombination aus GdB-Tabelle und Rechner schafft Klarheit über mögliche Ansprüche.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist die GdB-Tabelle – und warum ist sie im Pflegerecht so wichtig?
- GdB-Tabelle bei Autoimmunerkrankungen: Pflegebedarf richtig einordnen
- Wirbelsäule & Knie: So bewertet die GdB-Tabelle Mobilitätseinschränkungen
- Psychische Erkrankungen, Schlafstörungen & Herzleiden
- GdB bei Polyneuropathie: Wenn Nervenkrankheiten den Alltag einschränken
- Pflegegeldrechner & GdB-Tabelle: Wie viel Unterstützung steht mir zu?
Fazit
Die GdB-Tabelle ist ein unverzichtbares Werkzeug im Pflegerecht. Sie schafft die Grundlage für die Einstufung des Pflegegrads und die Berechnung des Pflegegeldes. Wer chronisch krank, psychisch belastet oder körperlich eingeschränkt ist, sollte seinen GdB professionell prüfen lassen – um alle gesetzlichen Ansprüche voll auszuschöpfen.
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